Die Technologie der digitalen Spiegelreflexkamera

Welch komplizierte Technik sich im Inneren einer digitalen Spiegelreflexkamera verbirgt ist von außen nicht ersichtlich. Digitale Spiegelreflexkameras besitzen aufgrund ihrer Technik viel mehr Einstellmöglichkeiten als reine Digitalkameras. Sie sind größer und schwerer und erzeugen genau von dem Motivausschnitt, der im Sucher ersichtlich ist, ein Bild.

Die Technologie der digitalen Spiegelreflexkamera

Die digitalen Spiegelreflexkameras sind heutzutage die beliebteste Kamerasorte und obwohl sie in der Regel mehr kosten als die Kompaktkameras, kann sich jeder Foto-Begeisterte mindestens ein Einsteigermodell leisten. Hier bei Calumet kann man sich beislpielsweise ein Bild von den entsprechenden Preisrängen machen.

Es gibt mehrere Details, die eine DSLR besonders machen, wir werden uns aber auf die drei wichtigsten Faktoren konzentrieren:

Die Spiegelreflextechnik

Digitale Spiegelreflexkamera

Die Technik macht eine digitale Spiegelreflexkamera besonders (c) Klicker / pixelio.de

Im Inneren der digitalen Spiegelreflexkamera befindet sich ein Schwingspiegel. Dieser leitet das durch die Linse des Objektives einfallende Licht an das Pentaprisma, ein fünfseitig verspiegeltes Prisma, und danach an den Sucher weiter. Wird der Auslöseknopf halb gedrückt, dann stellt der Autofokus das Bild scharf. Im manuellen Modus lässt sich mit dem halb durchgedruckten Auslöser ebenfalls die Schärfe einstellen. Wird der Auslöser ganz gedrückt, dann kappt der Schwingspiegel weg und das Licht fällt auf den lichtempfindlichen Fotosensor. Der Fotosensor erzeugt ein elektronisches Bildsignal. Über einen Wandler werden die Daten zu einem digitalen Bild. Der Verschluss regelt die Belichtungszeit. Die Belichtung lässt sich über den Einstellmodus automatisch oder per Hand regeln. Wird eine vollautomatische Einstellung der digitalen Spiegelreflexkamera gewählt, dann ist der eingebaute Bildsensor für Belichtungszeit, Blende und Kontrast zuständig. Er verarbeitet die digitalen Daten vom Fotosensor, bevor sie auf die Speicherkarte übertragen werden. Der Automodus ist besonders für Anfänger empfehlenswert. Durch den relativ großen Bildsensor einer digitalen Spiegelreflexkamera sind auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Bilder zu erwarten. Hier ist eine Infografik über die Spiegelreflextechnik zu finden.

Das Objektiv

Digitale Spiegelreflexkamera Objektiv

Das Objektiv ist eines der wichtigsten Teile einer digitalen Spiegelreflexkamera (c) Bernd Sterzl / pixelio.de

Digitale Spiegelreflexkameras haben kein fest eingebautes Objektiv. Durch die Verwendung verschiedener Objektive lässt sich die Bildqualität entscheidend beeinflussen. Die Angebotspalette reicht von der Festbrennweite bis zum Superzoom. Das Starterkit für digitale Spiegelreflexkameras enthält bereits ein Zoomobjektiv, meistens zwischen 18 und 35 Millimetern. Ein Zukauf von Objektiven bis 55 mm oder 80 mm ist allemal empfehlenswert. Wer mehr Brennweite benötigt, der ist mit einem Teleobjektiv mit 100 mm gut bedient. Als „Fisheye“ wird ein extremes Weitwinkelobjektiv bezeichnet. Fisheyes zeichnen sich durch eine kurze Brennweite und eine diagonalen Bildwinkel von 180 bis 220 Grad aus.

Live View

Digitale Spiegelreflexkameras mit live view stellen ein Live-Bild auf dem Display dar. Mit dieser Technik lassen sich auch Videos aufnehmen. Die Funktion „Live View“ ist durch einen halbtransparenten Spiegel möglich. Er transportiert auch im geschlossenen Zustand Licht auf den Sensor und ermöglicht damit die Darstellung des Live-Bildes auf dem Display. Der Nachteil dieser Technik einer digitalen Spiegelreflexkamera ist, dass sich der Sensor erwärmt und ein höheres Bildrauschen entsteht.

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