Lackkonservierung mit Wachs oder Lackversiegelung?

Lackkonservierung oder Lackversieglung – das ist hier die Frage. Wie iOS oder Android, Dortmund oder Schalke und Xbox oder Playstation, ist die Frage nach Lackversiegelung oder Lackkonservierung eine Grundsatzfrage. sustech.de versucht einige Antworten zu geben und die Vor- und Nachteile der beiden Lackpflege-Arten genauer unter die Lupe zu nehmen.

Lackkonservierung – was ist das?

lackkonservierung oldtimer mit heckflosse

Damit Ihr Lack genauso schön glänzt, empfiehlt sich eine Lackkonservierung. (c) Ich-und-Du / pixelio.de

Grundsätzlich gibt es zwischen der Lackkonservierung mit Wachs und der Lackversiegelung keine großen Unterschiede. Beide haben dasselbe Ziel: Die Aufbereitung des Lacks abzuschließen und den bunten Autolack möglichst lange glänzend zu halten. Der Unterschied liegt eher in der Methode. Bei der Lackkonservierung benutzt man Wachs, der nach einer Politur den Autolack zum glänzen bringt, bei einer Lackkonservierung werden synthetische Mittel verwendet, um dasselbe Ziel zu erreichen.
Welche Methode man für sein Auto wählt, sollte am besten der Besitzer selbst entscheiden, denn beide Methoden haben ihre Vor- und ihre Nachteile. Nutzt man preiswertes Wachs, erstrahlt das Auto von der Dachantenne bis zum Auto LED Scheinwerfer in einem weniger glänzenden Licht, als das Auto, das mit synthetischer Lackversiegelung behandelt wurde. Der größte Nachteil der Wachsnutzung ist aber sicherlich die weitaus geringere Wirkdauer das Wachses – sprich, nutzt man Wachs, muss man das Auto öfter nachpolieren.

Nachteile gibt es auch bei der Lackversiegelung

Größter Nachteil der synthetischen Lackversiegelung ist, dass sie auf chemischer Basis hergestellt wird und extrem umweltschädlich ist – bei der Verwendung im Freien sollte man also darauf achten, dass nicht allzu viel des Mittels auf den Boden tropft. Zudem ist gerade die Nano-Autoversiegelung vom Lackdoktor mit Preisen von 350 Euro bis 420 Euro ein teurer Spaß.

Wie funktioniert die Lackkonservierung mit Wachs?

Gut vorab zu wissen ist, dass eine gute Lackkonservierung zu 80 Prozent durch die Vorarbeit erreicht wird. So ist es wichtig, das Auto vor dem Auftragen gründlich zu reinigen, zum Beispiel mit einer Lackreinigungsknete. Ist das Auto sauber, kann man damit beginnen das Wachs auf den Lack aufzutragen. Das geht entweder per Hand – oder wesentlich effizienter, mit einer Poliermaschine, die man anfangs allerdings in niedrigen Drehzahlbereichen laufen lassen sollte. Ist das Wachs gleichmäßig verteilt, muss die Politur mit einem speziellen Mikrofasertuch auspoliert werden. Nach der vom Hersteller bestimmten Trocknungszeit, kann eine neue Schicht aufgetragen werden – damit das Auto noch mehr glänzt.

Tolle Autotechnik auf sustech.de

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